Amtshandlungen

Taufe, Konfirmation, Trauung und Tod. Die Begleitung bei wichtigen Lebenseinschnitten gehört zu den Aufgaben jeder Kirchengemeinde.

Sollten Sie Informationen zum Kircheneintritt suchen, nutzen Sie bitte diesen Link.

Taufe

Durch die Taufe werden Sie oder Ihr Kind ein Glied der christlichen Gemeinde. Im Auftrag Jesu tauft die Kirche durch dreimaliges Begießen mit Wasser im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Zur Taufe gehört der Glaube an den dreieinigen Gott. Wenn ein Kind getauft wird, übernehmen die Eltern die Verantwortung der Erziehung im christlichen Glauben. Die Paten vertreten die Gemeinde und sollen den Eltern bei ihrer Aufgabe helfen.

In St. Johannes bieten wir einmal im Monat einen besonderen Taufgottesdienst an. Dieser ist an einem Samstag um 11:00 Uhr. Ausserdem besteht einmal im Monat die Möglichkeit zur Taufe im Hauptgottesdienst am Sonntag um 10:00 Uhr. Wenn der Tauftermin geklärt ist, wird Sie der/die zuständige Pfarrer/Pfarrerin zu einem Taufgespräch einladen oder zu Hause besuchen, um Ablauf und Lieder zu besprechen. Schön wäre auch ein persönliches Gespräch darüber, was Sie mit der Taufe verbinden. Bei der Auswahl ihrer Paten sollten Sie darauf achten, dass diese Mitglied einer christlichen Kirche sind.

Zu diesem Gespräch sollten Sie mitbringen:
Mit der Geburtsurkunde für Ihr Kind weisen Sie nach, dass Sie die Eltern sind. Sind die Paten keine Mitglieder der Gemeinde St. Johannes, benötigen sie eine Patenbescheinigung, die sie bei dem Pfarramt ihrer zuständigen Gemeinde erhalten.

Konfirmation

Bei der Konfirmation bekennen sich Jugendliche zu ihrer Taufe und zum christlichen Glauben. Die Vorbereitung zu diesem wichtigen Schritt hinüber in die Welt der Erwachsenen geschieht zwischen Juli und Mai in wöchentlichen Konfi-Stunden und an zwei Wochenenden. Wer im Mai 14 Jahre ist und/oder die 8. Klasse besucht, kann sich ein Jahr vorher im Pfarramt zur Konfirmation anmelden.

Trauung

Die kirchliche Trauung ist das öffentliche Bekenntnis von Braut und Bräutigam zu einem gemeinsamen Leben. Gottes Hilfe und Segen wird für das Paar erbeten und zugesprochen. Die kirchliche Trauung setzt die standesamtliche Trauung voraus. Diese Bescheinigung sollte spätestens beim Traugottesdienst vorliegen.

Wichtig ist auch hier ein Vorgespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin. Darin geht es um die Gestaltung des Gottesdienstes und ums Kennenlernen. Bitte klären sie ihren Trautermin mit dem Pfarramt ab, bevor Sie Ihre Gaststätte/Festsaal anmieten. Trotz wohlwollender Bemühungen sind leider nicht immer alle Wunschtermine erfüllbar.

Neben der Trauung gibt es auch weitere Möglichkeiten:

Die Religionsverbindende Ehe kann keine Trauung mit christlicher Liturgie sein. Trotzdem ist vielen Menschen zu diesem Anlass ein Segen wichtig. Wie die Gestaltung einer entsprechenden Feier aussieht, wird in einem Vorgespräch geklärt.

Die Segnung einer Lebensgemeinschaft ist ebenfalls möglich. Es kann dafür verschiedene Gründe geben. Wie diese Segnung vollzogen wird, lässt sich besprechen und gemeinsam festlegen.

Beerdigung oder Trauerfeier

Bei einem Todesfall stehen wir Ihnen als seelsorgerliche Ansprechpartner zur Verfügung und gestalten die Trauerfeier mit.

Bei einem Trauergespräch kann es um ihre Fragen, Gedanken und ihren Schmerz gehen. In der Trauerfeier hören wir auf die christliche Hoffnungsbotschaft und gedenken des verstorbenen Menschen.

Der Beerdigungsort und -termin, sowie die musikalische Gestaltung besprechen Sie mit dem Bestattungsinstitut. Wir empfehlen für die Trauerfeier vom Angebot der Live-Musik Gebrauch zu machen. Verschiedene Instrumentalisten und Vokalisten stehen dafür zur Verfügung. Das ist manchmal nicht teurer als das Abspielen einer CD. Ausserdem können Sie am Friedhof die doppelte Zeit buchen, wenn Ihnen 20 Minuten in der Halle zu wenig sind.